Juni ist, aus Kassims Sicht, der ideale Monat für eine Safari in Tansania. Die Hochsaison beginnt, die Große Migration setzt im Norden ein, und die Bedingungen für Wildlife-Beobachtungen sind erstklassig. Es ist der Moment, in dem die Serengeti ihr volles Potential entfaltet — bevor die Massen im Juli und August kommen.
Die Große Migration beginnt
Die Große Migration ist das größte Wildlife-Ereignis der Erde — über 1,5 Millionen Gnu's, 250.000 Zebras und 350.000 Gazellen, die den endlosen Kreislauf zwischen Serengeti und Masai Mara folgen. Im Juni erreichen die Herden die nördliche Serengeti und beginnen, sich um den Mara-Fluss zu sammeln.
Die spektakulären Flussüberquerungen finden zwar erst im Juli und August statt, aber Juni bietet etwas, das die wenigsten Safari-Reisenden kennen: die Konzentration der Herden an den Flussufern. Hunderttausende Tiere drängen sich an den nördlichen Grenzen der Serengeti, und die Raubtiere — Löwen, Geparden, Hyänen — folgen in großer Zahl.
Afrikanische Wildhunde sind im Juni in der nördlichen Serengeti besonders aktiv. Diese seltenen Raubtiere folgen den Gnu-Herden mit ihrer charakteristischen ausdauernden Jagdweise. Eine Begegnung mit einer Wildhund-Rudel ist einer der Höhepunkte jeder Juni-Safari.

Bedingungen für Safari im Juni
Juni markiert den Beginn der Trockenzeit. Die kurzen Regenfälle sind vorbei, und die nächsten Niederschläge werden erst im Oktober erwartet. Das bedeutet: staubige Pisten, klare Sicht und Tiere, die sich an Wasserquellen konzentrieren.
Die Temperaturen sind angenehm für eine Safari: 18–26°C tagsüber auf den Hochebenen, mit kühlen Morgenstunden von 12–15°C. Auf dem Ngorongoro-Krater kann es früh morgens sogar noch kälter sein — ein warmer Pullover für die ersten Morgenstunden ist empfehlenswert.

Wo Sie im Juni sein sollten
Der Schwerpunkt einer Juni-Safari liegt in der nördlichen Serengeti — im Gebiet um Lamai, dem Mara-Dreieck und den Ebenen nördlich des Seronera-Tals. Hier sammeln sich die Migranten, bevor sie den Mara-Fluss überqueren.
Safaris Tanzania positioniert Juni-Kunden in Camps mit Zugang zur nördlichen Serengeti — entweder innerhalb des Mara-Dreiecks oder in Lodges mit direkter Sicht auf die Flussüberquerungs-Punkte. Der Ngorongoro-Krater ist eine perfekte Ergänzung: hier können Sie an einem Tag alle Big Five sehen, unabhängig von der Migration.
Menschenmengen und Preise
Juni ist der Beginn der Hochsaison — aber im Vergleich zu Juli und August sind die Straßen noch nicht überfüllt. Bei einer Raubtier-Beobachtung in der nördlichen Serengeti teilen Sie die Sichtung typischerweise mit 10–20 anderen Fahrzeugen, gegenüber 40–60 bei einer Mara-Überquerung im August.
Juni-Preise sind deutlich günstiger als in den Spitzenmonaten Juli und August. Lodge-Preise liegen etwa 20–30% unter den Höchstsätzen der Hochsommer-Saison. Allerdings beginnen die besten Camps bereits im Juni sich zu füllen — eine frühzeitige Buchung ist empfehlenswert.
Kassims Juni-Empfehlung
«Juni ist mein Geheimtipp für Tansania-Safaris. Die Bedingungen sind erstklassig, die Migration hat begonnen, aber die Massen kommen erst im Juli. Wer im Juni kommt, bekommt das beste Tansania zu einem fairen Preis.»
Unsere empfohlene Juni-Safari
Für eine optimale Juni-Safari empfehlen wir ein 7-tägiges Programm, das die nördliche Serengeti und den Ngorongoro-Krater priorisiert:
- Tag 1–3: Nördliche Serengeti — Große Migration und Raubtier-Aktivität
- Tag 4–5: Mara-Dreieck — Konzentration der Herden an den Flussufern
- Tag 6: Ngorongoro-Krater — Big Five an einem Tag
- Tag 7: Lake Manyara oder Tarangire — Elefanten und Baumsafaris

