September ist, aus Kassims Sicht, der beste Monat für eine Safari in Tansania — knapp vor August. Die Große Migration erreicht ihren Höhepunkt in der nördlichen Serengeti, die Bedingungen sind ausgezeichnet, und nach den europäischen Sommerferien sind weniger Reisende unterwegs. Wer eine erstklassige Safari ohne die Massen von Juli und August erleben möchte, findet im September perfekte Bedingungen.
Die Große Migration im September
Die Große Migration ist im September noch in vollem Gange in der nördlichen Serengeti. Die Gnu-Herden, die den Mara-Fluss überquert haben, weiden auf den kenianischen Ebenen des Masai Mara — aber viele Herden kehren im September wieder nach Tansania zurück. Die spektakulären Rücküberquerungen des Mara-Flusses finden typischerweise zwischen Mitte September und Mitte Oktober statt.
Die Migration ist nicht nur die Gnu-Herde — sie umfasst auch Zebras und Gazellen, die gemeinsam mit den Gnu ziehen. Das Lamai-Wedge-Gebiet im äußersten Norden der Serengeti ist im September besonders aktiv: Hier können Sie Herden dabei beobachten, wie sie sich für Flussüberquerungen sammeln.
Die Raubtiere folgen den Herden mit der gewohnten Zähigkeit. Löwen, Geparden und Leoparden sind in der nördlichen Serengeti gut vertreten. Gelegentlich sichtet man auch afrikanische Wildhunde — die Konzentration der Beute in einem begrenzten Gebiet erhöht die Chancen auf Begegnungen mit dieser seltenen Art.

Safaribedingungen im September
September bietet die besten Safaribedingungen des Jahres. Die Trockenzeit ist in ihrer späten Phase — das Gras auf den Ebenen ist kurz und gelblich, was die Wildlife-Sichtung erleichtert. Die Temperaturen sind angenehm: 15–27°C tagsüber, kühler in den Morgen- und Abendstunden. Die Luft ist klar und staubfrei, mit ausgezeichneter Fernsicht.
Die Straßenbedingungen sind generell gut. Die Pisten in der nördlichen Serengeti sind nach der Trockenzeit gut befahrbar. Im Mara-Gebiet und um den Lamai-Wedge können einige Pisten anspruchsvoller sein — aber mit erfahrenen Fahrern und einem soliden 4x4-Fahrzeug sind alle Gebiete zugänglich.

Wildlife im September
Neben der Migration bietet September ausgezeichnete Big-Five-Beobachtungen. Der Ngorongoro-Krater ist das ganze Jahr über erstklassig — im September besonders, da die Trockenzeit die Tiere an die Wasserstellen konzentriert. Löwen, Leoparden, Nashörner, Elefanten und Büffel sind mit hoher Wahrscheinlichkeit zu sehen.
Tarangire Nationalpark ist im September oft übersehen, aber mit dem Rückgang des Migration-Tourismus in der nördlichen Serengeti eine ausgezeichnete Alternative. Die Elefantenherden von Tarangire sind legendär — bis zu 300 Elefanten können sich an der Tarangire-River-Strasse versammeln.
Kassims September-Empfehlung
«September ist mein September-Tipp für Safari-Liebhaber, die die Massen von Juli und August vermeiden möchten. Die Migration ist noch nicht vorbei — die Rücküberquerungen des Mara-Flusses sind oft noch spektakulärer als die Hinüberquerungen. Und nach den europäischen Ferien sind die Lodges weniger voll.»
Preise und Menschenmengen
September gehört zur Hochsaison, aber die Preise sind nach den Sommerferien leicht rückläufig. Lodge-Preise liegen etwa 5–10% unter dem August-Niveau. Bei einer großen Raubtier-Beobachtung teilen Sie die Beobachtung typischerweise mit 5–15 anderen Fahrzeugen — deutlich weniger als die 30–50 bei einer beliebten Mara-Überquerung im August.
Eine 5-tägige Safari kostet im September €1.700–€2.400 pro Person, abhängig vom Lodge-Komfort. Premium-Lodges und permanente Camps in der nördlichen Serengeti sind还是要提前 buchen — September ist beliebt beiSafari-Enthusiasten, die die beste Zeit ohne Hochsaison-Massen suchen.
Unsere empfohlene September-Safari
Für eine optimale September-Safari empfehlen wir ein 7-tägiges Programm, das die nördliche Serengeti und den Mara-Fluss priorisiert:
- Tag 1–3: Nördliche Serengeti — Migration, Mara-Fluss-Überquerungen, Lamai-Wedge
- Tag 4–5: Zentrales Serengeti — Großkatzen und Netzwerk-Sichtungen
- Tag 6: Ngorongoro-Krater — Big Five an einem Tag
- Tag 7: Tarangire — Elefantenherden und Baumsafaris

